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Akademie-AGB


Allgemeine Geschäftsbedingungen 



für die Anmeldung und Buchung von Seminaren der Pearson Deutschland GmbH, vertreten durch die Geschäftsführer Hélène Dennery, Niels Herrmann und Gert Jaap Schoppink, Kaiserstraße 44, 60329 Frankfurt/am Main nachstehend als Anbieterin bezeichnet.

 

§ 1 Allgemeines


(1) Die folgenden Allgemeinen Geschäftsbedingungen gelten für die Geschäftsbeziehung zwischen der Anbieterin und dem Kunden. Maßgeblich ist jeweils die beim Vertragsschluss gültige Fassung.

 

(2) Unternehmer im Sinne dieser Geschäftsbedingungen sind natürliche oder juristische Personen oder rechtsfähige Personengesellschaften, die bei Abschluss des Rechtsgeschäfts in Ausübung ihrer gewerblichen oder selbstständigen beruflichen Tätigkeit handeln. Kunden im Sinne dieser Geschäftsbedingungen sind ausschließlich Unternehmer.

 

(3) Individuelle Vertragsabreden haben Vorrang vor diesen Allgemeinen Geschäftsbedingungen. Abweichende, entgegenstehende oder ergänzende Allgemeine Geschäftsbedingungen werden nicht Vertragsbestandteil, es sei denn, ihrer Geltung wird ausdrücklich zugestimmt.

 

§ 2 Vertragsschluss


(1) Der Kunde kann Seminare über die Internetseite der Anbieterin, per E-Mail , per Telefax oder auch schriftlich buchen. Der Vertrag kommt dadurch zustande, dass der Kunde die Buchung gegenüber der Anbieterin erklärt und die Anbieterin die Buchung des entsprechenden Seminars bestätigt.

 

(2) Mit der Buchung erklärt der Kunde verbindlich, an dem gebuchten Seminar teilnehmen zu wollen.

 

(3) Die Anbieterin wird den Zugang der Buchung unverzüglich per Telefax oder E-Mail bestätigen. Der Vertrag über die Teilnahme an einem Seminar kommt bei Zahlung auf Rechnung nicht bereits mit dieser Buchungsbestätigung zustande, sondern erst mit Versand einer separaten E-Mail mit einer Anmeldebestätigung bzgl. des ausgewählten Seminars. Die Anbieterin ist berechtigt, dieses Angebot des Kunden innerhalb von drei Werktagen nach Eingang bei der Anbieterin anzunehmen.

 

(4) Ist ein Seminar bei Anmeldung des Kunden bereits ausgebucht, wird die Anbieterin den Kunden hierüber unverzüglich informieren.

 

(5) Sofern der Kunde das Seminar auf elektronischem Wege bestellt, wird der Vertragstext von der Anbieterin gespeichert und dem Kunden nebst den rechtswirksam einbezogenen AGB per E-Mail nach Vertragsschluss zugesandt.

 

§ 3 Vertragsgegenstand


(1) Gegenstand der Beauftragung der Anbieterin ist im Rahmen der Buchung von Seminaren die vereinbarte Tätigkeit, nicht die Erzielung eines bestimmten persönlichen, gesundheitlichen oder wirtschaftlichen Erfolges. Durch die Buchung eines Seminars verpflichtet sich die Anbieterin, das Weiterbildungsmaterial einschließlich der ggf. vorgesehenen Arbeitsmittel in dem vereinbarten Umfang zu liefern, den Weiterbildungserfolg ggf. zu überwachen und dem Kunden diejenigen Anleitungen zu geben, die er zur Wahrnehmung des Seminarangebots erkennbar benötigt.
 

Der Auftrag wird regelmäßig einem bestimmten Seminarleiter erteilt, soweit nicht die Vertretung durch jemand anderen gesondert vereinbart oder eine sonstige hiervon abweichende Abrede getroffen wird. Ein Seminarleiterwechsel ist aus wichtigem Grund der Anbieterin möglich, soweit dies unter Berücksichtigung der Interessen des Kunden zumutbar ist.

 

(2) Die Anbieterin kann verpflichtet werden, Änderungsverlangen des Kunden in Bezug auf die Seminardurchführung Rechnung zu tragen, sofern der Anbieterin dies im Rahmen ihrer betrieblichen Kapazitäten, ihrer fachlichen Ausrichtung, insbesondere hinsichtlich des Aufwandes und der Zeitplanung und der Berücksichtigung der Interessen des Kunden zumutbar ist.

 

Soweit sich die Prüfung der Änderungsmöglichkeiten oder die Realisierung der gewünschten Änderungen auf die Vertragsbedingungen auswirken, insbesondere auf den Aufwand der Anbieterin oder den Zeitplan, vereinbaren die Parteien eine angemessene Anpassung der Vertragsbedingungen, insbesondere bezüglich Vergütung und Terminierung. Soweit nichts anderes vereinbart ist und damit für den Kunden keine unmittelbaren Nachteile verbunden sind, führt die Anbieterin in diesem Fall bis zur Vertragsanpassung ihre Tätigkeit unter Wahrung der Interessen des Kunden im ursprünglichen Umfang fort.

 

(3) Anreise und Übernachtung sind, außer es ist im Rahmen des Angebots ausdrücklich genannt, nicht im Seminarpreis enthalten.

 

(4) Das Entgelt für das jeweils gebuchte Seminar umfasst, soweit nichts anderes gesondert angegeben wird, die Teilnahme an der Veranstaltung und die Seminarunterlagen.

 

§ 4 Begleitmaterialien zu Seminaren


Regelmäßig genießen sämtliche Begleitmaterialien oder sonstige Arbeitsmittel zu Seminaren bzw. entsprechende Seminarunterlagen urheberrechtlichen Schutz. Soweit dem Kunden schriftliches Begleitmaterial zu den jeweils vom Kunden gebuchten Seminaren zur Verfügung gestellt wird, so darf dies nicht ohne Einwilligung der Anbieterin vervielfältigt, verbreitet oder öffentlich zugänglich gemacht werden.

 

§ 5 Teilnahmebestätigung


Über die Teilnahme an Seminaren können dem Kunden Teilnahmebescheinigungen ausgestellt werden. Die Anerkennung der Teilnahme von fachbezogenen Seminaren als Pflichtfortbildung für spezifische Berufsgruppen bleibt letztlich den für die jeweilige Berufsgruppe zuständigen Kammern, Behörden oder Dienststellen vorbehalten.
 

§ 6 Rücktritt und Zurückbehaltungsrecht bei Seminaren


(1) Bei der Buchung von Seminaren steht dem Kunden grundsätzlich kein Widerrufsrecht zu. Ist der Kunde an der Teilnahme eines gebuchten Seminars verhindert, kann er gleichwohl bis einschließlich dem 15. Kalendertage vor dem Beginn des Seminars kostenlos vom Vertrag zurücktreten. Bei einem Rücktritt ab dem 14. bis zum einschließlich dem 3. Kalendertag vor Beginn des Seminars werden 50 % der Seminargebühr als Stornogebühr berechnet, der verbleibende Restbetrag wird unverzüglich zurückerstattet. Bei einem Rücktritt ab dem 2. Kalendertag vor dem Seminarbeginn oder bei schlichtem Nicht-Erscheinen des Teilnehmers ist das gesamte Seminarentgelt fällig.

 

(2) Der Kunde kann seine Teilnahmeberechtigung bis einschließlich dem 3. Kalendertag vor dem Seminarbeginn auf einen schriftlich von ihm zu benennenden geeigneten Ersatzteilnehmer übertragen bzw. umbuchen lassen.

 

Sonstige Umbuchungen des Kunden selbst auf einen Folgetermin eines entsprechenden von ihm gebuchten Seminars sind nur auf schriftliche Anfrage und bei gegebener Verfügbarkeit eines solchen Folgetermins möglich.

 

Bei der jeweiligen Umbuchung gemäß den vorgenannten Regelungen ist die Anbieterin grundsätzlich berechtigt, eine Bearbeitungsgebühr von 25,- Euro (zzgl. der geltenden Umsatzsteuer) in Rechnung zu stellen, wobei dem Kunden vorbehalten bleibt, den Nachweis zu führen, dass für eine solche Umbuchung geringere Kosten entstanden sind.

 

(3) Sämtliche Rücktrittserklärungen/Benennungen eines Ersatzteilnehmers oder einer Umbuchung jeweils gemäß § 6 Abs. 1 oder 2 dieser AGB haben schriftlich per Post, per Fax oder per E-Mail zu erfolgen und sind zu richten an:

 

 

Pearson Deutschland GmbH,

Clinical & Talent Assessment

Kaiserstraße 44,

60329 Frankfurt am Main

E-Mail: info.de@pearson.com

Telefax: +49 (0) 69 75 614 6-10

 

 

(4) Die Anbieterin behält sich ein Zurückbehaltungsrecht hinsichtlich der Erbringung der Seminarleistung vor, wenn die vereinbarte Vergütung bis zum Beginn des Seminars nicht bezahlt wurde. Eine Teilnahme des Kunden am Seminar ist dann nicht möglich.

 

(5) Die Anbieterin erbringt die Leistungen zu den mit dem Kunden im Einzelfall vereinbarten Terminen. Der Anspruch auf Durchführung des Seminars entfällt, wenn dieses aufgrund von Leistungshindernissen, welche die Anbieterin nicht zu vertreten hat, nicht stattfinden kann. Von der Anbieterin nicht zu vertretende Leistungshindernisse sind Fälle von höherer Gewalt. Die Anbieterin wird ferner im Fall von Unmöglichkeit von ihrer vertraglichen Verpflichtung frei. In diesen Fällen wird der Kunde umgehend informiert und die Seminargebühr zurückerstattet.

 

Für Schadensersatz oder Ersatz vergeblicher Aufwendungen, die dem Kunden durch die Absage eines Seminars entstehen, haftet die Anbieterin nur im Rahmen der Haftungsbeschränkung nach  § 8 dieser AGB.

 

§ 7 Zahlungsmöglichkeiten und Vergütung


(1) Die angegebenen Entgelte für Seminare sind bindend. Das jeweilige Entgelt versteht sich jeweils zzgl. der gesetzlichen Umsatzsteuer.

 

(2) Die Kunden können die geschuldete Vergütung auf Rechnung leisten.

 

(3) Entgelte für kostenpflichtige Seminare werden dem Kunden jeweils in unmittelbarer Nähe zum Seminarangebot angezeigt.

 

(4) Soweit nicht gesondert ggf. zwischen den Parteien etwas anderes vereinbart wurde, hat der Kunde innerhalb von 14 Tagen nach Erhalt der Auftragsbestätigung per E-Mail bzw. der Rechnung den Gesamtpreis zu zahlen. Nach Ablauf der Frist kommt der Kunde in Zahlungsverzug. Der Kunde hat während des Verzugs die Geldschuld i. H. v. 8 Prozentpunkten über dem Basiszinssatz zu verzinsen. Die Anbieterin behält sich vor, einen höheren Verzugsschaden geltend zu machen.

 

(5) Der Kunde hat ein Recht zur Aufrechnung nur, wenn seine Gegenansprüche rechtskräftig festgestellt, anerkannt oder durch die Anbieterin nicht bestritten wurden. Das Recht des Kunden zur Aufrechnung mit vertraglichen und sonstigen Ansprüchen aus der Anbahnung oder Durchführung dieses Vertragsverhältnisses bleibt hiervon unberührt. Der Kunde kann ein Zurückbehaltungsrecht nur ausüben, wenn sein Gegenanspruch auf demselben Vertragsverhältnis beruht.

 

§ 8 Haftungsbeschränkungen


(1) Bei leicht fahrlässigen Pflichtverletzungen beschränkt sich die Haftung auf den vorhersehbaren, vertragstypischen, unmittelbaren Durchschnittsschaden. Dies gilt auch bei leicht fahrlässigen Pflichtverletzungen der gesetzlichen Vertreter oder Verrichtungs- bzw. Erfüllungsgehilfen der Anbieterin. Die Anbieterin haftet nicht bei leicht fahrlässiger Verletzung unwesentlicher Vertragspflichten. Sie haftet hingegen für die Verletzung vertragswesentlicher Rechtspositionen des Kunden. Vertragswesentliche Rechtspositionen sind solche, die der Vertrag dem Kunde nach dem Vertragsinhalt und -zweck zu gewähren hat. Die Anbieterin haftet ferner für die Verletzung von Verpflichtungen, deren Erfüllung die ordnungsgemäße Durchführung des Vertrags überhaupt erst ermöglicht und auf deren Einhaltung der Kunde vertrauen darf.

 

Die vorstehenden Haftungsbeschränkungen betreffen nicht Ansprüche des Kunden aus Garantien und/oder Produkthaftung. Weiter gelten die Haftungsbeschränkungen nicht bei Arglist, bei Verletzung vertragswesentlicher Pflichten sowie bei der Anbieterin zurechenbaren Körper- und Gesundheitsschäden bzw. bei Verlust des Lebens des Kunden.

 

(2) Die Anbieterin haftet nur für eigene Inhalte auf ihrer Website. Soweit mit Links der Zugang zu anderen Websites ermöglicht wird, ist die Anbieterin für die dort enthaltenen fremden Inhalte nicht verantwortlich. Sie macht sich die fremden Inhalte nicht zu eigen. Sofern die Anbieterin Kenntnis von rechtswidrigen Inhalten auf externen Websites erhält, wird sie den Zugang zu diesen Seiten unverzüglich sperren.

 

§ 9 Verschwiegenheit

 

Die Anbieterin und deren Mitarbeiter verpflichten sich zur strickten Verschwiegenheit über alle Informationen oder persönlichen Geheimnisse des Kunden, die ihnen im Zusammenhang mit dem Auftrag bekannt werden. Dies gilt auch für sämtliche Mitarbeiter der Anbieterin. Die Weitergabe von bestimmten Kundendaten an nicht mit der Durchführung des Auftrags beschäftigte Dritte kann im Rahmen der Auftragsabwicklung z.B. zur Abwicklung von Zahlungen erforderlich sein. Diese Dritte sind dazu verpflichtet, die erhaltenen Daten vertraulich zu behandeln und ausschließlich zum Zwecke des Services und der Geschäftsabwicklung zu verwenden.

 

§ 10 Gerichtsstand und Rechtswahl


(1) Ausschließlicher Gerichtsstand für Streitigkeiten mit Kaufleuten, juristischen Personen des öffentlichen Rechts oder öffentlich-rechtlichen Sondervermögen aus Verträgen ist München.

 

(2) Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland. Die Bestimmungen des UN-Kaufrechts finden keine Anwendung.