Neu im Shop: PLAKSS-II Screening für die Pädiatrie

Pearson Assessment veröffentlicht das PLAKSS-II Screening für die Pädiatrie

Während die PLAKSS-II hauptsächlich in der logopädischen  bzw. sprachtherapeutischen Praxis bei Verdacht auf das Vorliegen einer Aussprachestörung Verwendung findet, kann das PLAKSS-II Screening im Bereich der Prävention, beispielsweise bei Sprachstanderhebungen im Kindergarten oder bei den Kinderärzten und Kinderärztinnen, die aufgrund ihres entwicklungsdiagnostischen Auftrages im Rahmen der Vorsorgeuntersuchungen U7a-U9 täglich die Aufgabe haben, zu entscheiden, ob ein Kind eine logopädische Versorgung benötigt oder nicht, eingesetzt werden kann.

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PLAKSS-II Screening für die Pädiatrie                               © olly – Fotolia

Das PLAKSS-II-Screening eignet sich sowohl zur Erst-Untersuchung als auch zur Verlaufsuntersuchung. Die reine Durchführungszeit beträgt ca. 5 Minuten. Nach Abschluss des Bilderbenennverfahrens ist es dem Untersucher sofort möglich, eine Einschätzung des Aussprachestatus vorzunehmen, indem zwischen Normalbefund, Kontrolle oder Verordnung unterschieden wird.

Das Screening kann sowohl durch den Arzt / die Ärztin als auch durch mit dem Handbuch vertraute Mitarbeiter durchgeführt werden.

Die Zielgruppe des PLAKSS-II Screenings für Pädiatrie umfasst Kinder im Alter von 3;0 bis 5;11 Jahren. Die Untersuchung kann zu jedem beliebigen Zeitpunkt innerhalb dieser Altersspanne durchgeführt werden, eignet sich aber besonders zum Einsatz bei der U7a, U8 und U9. Es können Kinder mit Deutsch als Muttersprache, bei denen der Verdacht auf eine Aussprachestörung vorliegt oder bei denen ein Screening zur Überprüfung des Sprachentwicklungsstands durchgeführt werden soll, aber auch die mehrsprachig aufwachsenden Kinder getestet werden.

Kinder mit Aussprache- und Sprachentwicklungsstörungen stellen mit ca. 10 Prozent die größte Gruppe der Kinder mit Entwicklungsstörungen dar.
Dabei sind die Störungen der Aussprache als Abweichungen von der regelgerechten Aussprache Erwachsener für Hörer relativ einfach wahrnehmbar, was Aussprachestörungen oft zum markantesten Symptom der Sprachentwicklungsstörung macht. Aussprachestörungen können isoliert oder als Teilsymptom einer Sprachentwicklungsstörung auftreten. Sie treten bei Kindern mit organischen Vorbefunden auf, viel häufiger jedoch ohne eine solche Diagnose. Kinder mit Aussprachestörungen sind keine homogene Patientengruppe. Sie unterscheiden sich deutlich im Hinblick auf ihre Verständlichkeit, die vorliegenden Symptome, den Schweregrad und mögliche Risiken, die beispielsweise für den späteren Lese- / Rechtschreiberwerb von zentraler Bedeutung sind. Während die Behandlung der einen Form von Aussprachestörung vielleicht nicht zwingend im Vorschulalter notwendig ist, ist dies bei einer anderen Form von Aussprachestörung gerade umgekehrt.
Im Rahmen der pädiatrischen Entwicklungsdiagnostik stehen Pädiater täglich vor der Aufgabe zu entscheiden, ob ein Kind logopädischer Therapie bedarf oder nicht.

Lesen Sie hier das Interview mit Prof. Annette Fox-Boyer PhD MSc, der Autorin des Testverfahrens.

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