Pearson Adventskalender 2017 mit tollen Aktionen

Auch in diesem Jahr möchten wir uns für Ihr uns entgegengebrachtes Vertrauen herzlich bedanken und Ihnen die Weihnachtszeit mit unserem Pearson Adventskalender versüßen. Freuen Sie sich auf attraktive Angebote und Rabatte und schauen Sie gleich nach, welche Aktionen sich an ausgewählten Tagen hinter den „Türchen“ verbergen.

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Neu im Webshop: ZAREKI-R Auswertungssoftware zur differenzierten Auswertung und Interpretation bei Dyskalkulie

Etwa 4 bis 6 Prozent aller Kinder in Deutschland sind von einer Dyskalkulie betroffen. So leiden bei einer Klasse mit 30 Kindern im Durchschnitt ein bis zwei Kinder darunter. Erste Anzeichen lassen sich oftmals bereits im Kindergartenalter erkennen, indem das Kind beispielsweise ungern malt, Probleme mit der räumlichen Orientierung hat oder selten mit Legosteinen spielt. Zudem haben Kinder mit Dyskalkulie Schwierigkeiten bei der Vorstellung von Mengen, benutzen häufig die Finger zum Abzählen oder vertauschen Zahlen. Wenn sich die kognitiven Fähigkeiten für den Umgang mit Zahlen bei Kindern nicht erwartungsgemäß entwickeln, können sich neben der Beeinträchtigung des Bildungsverlaufs auch Störungen der Persönlichkeitsentwicklung und der sozialen Anpassung ergeben, weshalb eine Rechenstörung früh erkannt und behandelt werden sollte.

ZAREKI-R Testbatterie zur Erfassung einer Dyskalkulie

Die ZAREKI-R-Testbatterie basiert auf Erkenntnissen der modernen kognitiven Entwicklungspsychologie und hilft bei einer frühzeitigen Diagnosestellung von Rechenstörungen. Das Verfahren ermöglicht qualitative und quantitative Einblicke in wesentliche Aspekte der Zahlenverarbeitung bei Grundschulkindern von der 1. bis zur 4. Klasse und gibt gleichzeitig Hinweise für eine vertiefende explorative Diagnostik sowie für differentielle Hilfsangebote in Unterricht und Therapie.

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Pearson-Preis 2017 für herausragende Masterarbeiten

Im Rahmen des DPPD Kongresses 2017 wurden in diesem Jahr gleich zwei mit 350 € dotierte Pearson-Preise für herausragende Masterarbeiten in den Bereichen Persönlichkeitspsychologie und Psychologische Diagnostik an Herrn Simon Breil und Herrn Kai Horstmann verliehen.

Simon Breil schließt mit der Masterarbeit sein Studium an der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster im Bereich Psychologie mit dem Prädikat „sehr gut“ ab.

Herrn Breils Masterarbeit mit dem Titel: „Sociability in Daily Life: How Personality and Context Shape the Behavior in Real-Life Social Interactions“ beschäftigt sich mit den Prädiktoren geselligen Verhaltens im realen Alltag. Aus differentieller und persönlichkeitspsychologischer Sicht ist dies ein äußerst relevantes und interessantes Thema, da geselliges Verhalten mit verschiedenen wichtigen intra- und interpersonellen Konsequenzen (z. B. Lebenszufriedenheit) einhergeht. Trotz dieser Wichtigkeit gibt es viele offene Fragen bezüglich des Einflusses von Persönlichkeit und Kontexteinflüssen auf Verhaltensweisen, die Herr Breil differenziert herleitet und beantwortet. Neben der Replikation von bereits bekannten Haupteffekten von Persönlichkeit und Kontexteinflüssen, testet Herr Breil spezifische Persönlichkeit x Situation Interkationen. Darüber hinaus, als Alleinstellungsmerkmal in aktueller Feld-Forschung, fokussiert sich Herr Breil nicht nur auf die Perspektive einer Person, sondern analysiert auch die Perspektiven und Wahrnehmungen anderer beteiligter Personen innerhalb sozialer Interaktionen.

Die in ein wissenschaftliches Paper überarbeitete Version der Masterarbeit von Herrn Breil können Sie hier einsehen.
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Was ist neu bei der WISC-V? Frau PD Dr. Monika Daseking erklärt es im Experteninterview

Zur Veröffentlichung der WISC-V in Deutschland spricht Frau PD Dr. Monika Daseking, die an der Entwicklung der WISC-V beteiligt war, im Interview über die Neuerungen des weltweit am häufigsten eingesetzten Intelligenztestverfahrens.

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Was ist neu bei der WISC-V?

Frau Daseking: Ein ganz basaler Vorteil der neuen WISC-V ist, dass für die Berechnung des Gesamt-IQs nur noch sieben Untertests notwendig sind, während bei der WISC-IV noch zehn Untertests nötig waren. Darüber hinaus fand eine Überarbeitung der Struktur statt, so dass die WISC-V nun aus fünf primären und fünf sekundären Indexwerten besteht, die separat berechnet werden können. Der „Wahrnehmungsgebundene-Logisches-Denken-Index“ wurde beispielsweise in die zwei Indexwerte „Räumlich-Visuelle Verarbeitung“ und „Fluides Schlussfolgern“ aufgespalten. Für die Diagnostik bieten die Indexwerte unterschiedliche Vorteile: So können schulische Leistungen mit den Indizes „Quantitatives Schlussfolgern“ oder „Auditives Arbeitsgedächtnis“ differenzierter eingeschätzt und erklärt werden. Der „Allgemeine Fähigkeitsindex“ hilft Hochbegabung zu diagnostizieren, während der „Kognitive Leistungsindex“ Begabungsdefizite und Minderbegabung, die das Lernen erschweren, erfasst.

Welche Untertests sind neu?

Frau Daseking: Die WISC-V wurde um drei Untertests erweitert. Das „Visuelle Puzzle“ sowie die „Formenwaage“ wurden aus der WAIS-IV adaptiert. Beim Untertest „Bilderfolgen“ wird das Arbeitsgedächtnis erfasst, indem die Testperson Bilder wiedererkennen und benennen soll.

Bei der WISC-V gibt es nun auch nonverbale Untertests. Was sind die Vorteile?

Frau Daseking: Bei den nonverbalen Untertests ist keine aktive und expressive Sprachleistung notwendig. So eignen sie sich vor allem für Testpersonen mit mangelnden deutschen Sprachkenntnissen, bei Sprachstörungen oder auch bei Autismus-Spektrum-Störungen.

Welche Änderungen gibt es in der Testdurchführung?

Frau Daseking: Das Ersetzen von Untertests ist bei der WISC-V nur noch eingeschränkt möglich. So ist es nur bei der Berechnung des Gesamt-IQs erlaubt, einen der sieben primären Untertests, die in den Gesamt-IQ einfließen, zu ersetzen. Damit soll verhindert werden, dass das Gesamtbild verzerrt wird. Darüber hinaus gibt es Neuerungen bei den Durchführungsregeln der Untertests, insbesondere bei der Abbruchregel sowie Umkehrregel. Diese wurden vereinheitlicht und die neue Abbruchregel sieht bei den meisten Untertests vor, dass die Testung bei drei nicht gelösten Untertests in Folge abgebrochen werden muss. Damit sollen Durchführungsdauer und Testzeit verkürzt werden und die Motivation der Testperson beibehalten werden.

Gibt es Neuerungen im Manual?

Frau Daseking: Ich empfehle den Testanwendern stark, sich mit den Manualen und insbesondere dem Durchführungsmanual zu beschäftigen, um einerseits eine genaue Einarbeitung vor der Testung zu haben und um andererseits die Veränderungen zwischen WISC-IV und WISC-V zu erkennen und zu beachten. Diese liegen u. U. im Detail wie z. B. bei den Bewertungskriterien oder bei den Items, die teilweise ausgetauscht wurden.

Wem empfehlen Sie die Teilnahme an einer Schulung?

Frau Daseking: Falls ein Testanwender keine oder nur geringe Vorkenntnisse zur Testdiagnostik hat, empfehle ich den Besuch einer Schulung, um Einzelheiten zum Test zu erfahren, Stolpersteine zu erkennen, die sich bei der Testdurchführung ergeben können oder um Hilfestellung bei der Auswertung und Interpretation zu erhalten. Supervisionen sind zusätzlich eine gute Gelegenheit, Profile zu besprochen und zu diskutieren. Dies gibt Testanwender mehr Sicherheit und Souveränität bei der Testanwendung. Darüber hinaus ist es immer hilfreich, sich mit wissenschaftlicher Literatur, Artikeln oder Studien zu beschäftigen, die sich mit dem Thema befassen.


Mehr Informationen zur WISC-V finden Sie auf www.wiscv.de

 


Neu im Shop: Sensory Profile 2 zur Erfassung der sensorischen Verarbeitung

Mit dem Sensory Profile 2 (SP 2) ist ein Testverfahren erschienen, das die sensorischen Verarbeitungsfähigkeiten von 0 bis 14 Jahren erfasst. Der Fragenbogen wird im elterlichen sowie schulischen Umfeld eingesetzt und misst den Einfluss der sensorischen Fähigkeiten auf die Aktivitäten im alltäglichen, schulischen und sozialen Umfeld und beurteilt dabei insbesondere die Häufigkeit des Auftretens bestimmter Verhaltensweisen. Das SP 2 hilft bei der Diagnose von Problemen, bei der Ableitung von Fördermaßnahmen, unterstützt die Entwicklung und Evaluierung von stärkenfokussierten sowie zielgerichteten Interventionen und hilft Pädagogen und Eltern bei alltäglichen Interaktionen. Für den Altersbereich von 3;0 bis 14;11 Jahren ist zudem eine Kurzversion verfügbar.
Die Auswertung kann manuell oder auf der webbasierten Plattform Q-global vorgenommen werden. Die Durchführung ist ebenfalls auf Q-global möglich. Der große Vorteil davon ist, dass die Fragebögen digital verfügbar sind und in Ihrer Institution oder – per Zugangslink – am PC der Eltern oder des Lehrers ausgefüllt werden können.

Einführungsangebot zum Sensory Profile 2

Zur Veröffentlichung des Sensory Profile 2 bieten wir Ihnen auf unserer Homepage ein ganz besonderes Einführungsangebot an: Sie erhalten den SP 2 Gesamtsatz und ein SP 2 Seminar Ihrer Wahl (25.11.2017 in Frankfurt/Main oder 23.02.2018 in Hannover) für den Preis von 395,00 Euro (zzgl. MwSt. & Versand). Sie sparen damit 97,27 Euro gegenüber den regulären Einzelpreisen. Mehr Informationen finden Sie hier.

 

 

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