Vor Angst gelähmt: Wenn selbst Einkaufen zur Bürde wird

Psychologische Tests helfen, Angststörungen und Depression richtig einzuordnen

Mädchen mit Spinnenangst (Bild: © pegbes - Fotolia.com)

Mädchen mit Spinnenangst
(Bild: © pegbes – Fotolia.com)

Jeder siebente Europäer leidet unter krankhafter Angst. Damit ist sie laut einer Studie von 2011 die häufigste diagnostizierte psychologische Störung. Eine Statistik, die den gravierenden Einfluss von Angststörungen untermauert. Denn was in  erster Linie harmlos, wie beispielsweise eine Spinnenphobie, klingt, kann für Betroffene zu einer wahren Qual werden. Gefangen in ihrer eigenen Angst, fühlen sich Patienten in ihrem Leben wie gelähmt. Ein Teufelskreis, aus dem es kein Entrinnen zu geben scheint. Aber was ist eine Angststörung? Muss inzwischen jeder befürchten zu erkranken? Wie können Angehörige mit einer solchen Situation umgehen? Weiterlesen


Aktueller ZDF-Nano Beitrag zur Themenwoche Intelligenz

Aufgabenbeipsiel aus einem Raven Intelligenztest

Aufgabenbeipsiel aus einem Raven Intelligenztest

Im November letzten Jahres berichteten wir über die Dreharbeiten von ZDF/3sat bei Pearson Assessment zur geplanten Themenwoche Intelligenz. Hierzu laufen auf 3sat in dieser Woche verschiedene Beiträge rund um das Thema Intelligenz.

Anfang der Woche wurde nun im Nano Wissenschaftsmagazin ein Bericht zu der Frage „Was ist ein Intelligenztest?“ gesendet. Pearson Assessment gewährt hier dem Zuschauer einen Einblick in die Arbeit des Testentwicklungsteams und erhält allgemeine Informationen zum Thema Intelligenzmessung u.a. durch Prof. Dr. Franz Petermann, der viele Intelligenztests (z. B. WNV, WISC-IV, WAIS-IV) für Pearson Assessment in Deutschland adaptiert hat.

Für uns waren die Dreharbeiten eine interessante Erfahrung und wir freuen uns über das gelungene Ergebnis.

Über die 3sat Mediathek haben Sie bei Interesse die Möglichkeit, sich den Beitrag anzusehen: http://www.3sat.de/mediathek/?mode=play&obj=42893
(Der Beitrag selbst startet bei 5:34 Minuten.)

Viel Vergnügen!


Depressionen: Akuttherapie – Erhaltungstherapie – Rezidivprophylaxe

Mithilfe einer Therapie zurück ins Leben finden

In Teil 1 unseres Beitrags Depressionen: Krankheitsbild und Diagnostik sprachen wir über die Symptome einer  Depression, Komorbidität und die Möglichkeit einer Diagnostik sowie langfristige Begleiterschreinungen der Krankheit. In Teil 2 liegt der Fokus auf der Therapie einer Depression und  den unterschiedlichen Therapiemöglichkeiten. Depressionen gehören zu den häufigsten psychischen Erkrankungen in Deutschland und werden mittlerweile  als dritthäufigste Ursache für Arbeitsunfähigkeit genannt.

Depressionen

Ziel der Therapie

Das Ziel der Therapie ist es, den Patienten wieder zu einer vollständigen Genesung des emotionalen Befindens und der kognitiven Beeinträchtigungen zu verhelfen.  Die symptomatische und funktionelle Remission  können mithilfe von Psychotherapie und/oder medikamentöser Therapie erreicht werden.

Grundzüge der Behandlung

Die Therapie richtet sich nach den klinischen Faktoren der aufgetretenen psychischen Erkrankung und ist je nach Fall verschieden: so spielt die Schwere der Symptomatik, die Anzahl der depressiven Episoden, der Erkrankungsverlauf, sowie die Präferenz des Patienten eine wichtige Rolle. Weiterlesen


Interview mit Sören Kliem über das BDI-FS

Diplom-Psychologe Sören Kliem spricht über das Beck-Depressions-Inventar-FastScreen (BDI-FS), über Unterschiede zum BDI-II (Beck-Depressions-Inventar) und über seine Erlebnisse während der Entwicklungszeit.

Dipl.-Psych. Sören Kliem

Herr Sören Kliem, im Oktober 2013 erschien in Zusammenarbeit mit Prof. Dr. Elmar Brähler das BDI-FS, das “Beck-Depressions-Inventar – FS” (FastScreen), als Screeningversion des BDI-II auf dem deutschsprachigen Markt. Was unterscheidet das Beck -Depressions-Inventar – FS (FastScreen) von der Standardform – dem BDI-II?
Kliem: Das Beck Depression Inventar (BDI-II) kann wohl als eines der weltweit meist genutzten Depressionsinventare bezeichnet werden. Der Wert des Inventars im Rahmen von Diagnostik und Evaluation kann nicht hoch genug eingestuft werden. Dennoch müssen auch einige Einschränkungen angemerkt werden: So enthält das BDI auch Aussagen zu somatischen Beschwerden und zur Leistungsfähigkeit. Hier könnte man annehmen, dass Weiterlesen


8. Göttinger SPZ-Tag

Das Sozialpädiatrische Zentrum Göttingen bietet eine Fortbildung mit Vorträgen und Workshops zu den wichtigsten Themen aus dem gesamten klinischen und wissenschaftlichen Bereich der sozialpädiatrischen Arbeit an.

Thematisiert werden die Möglichkeiten der Diagnostik, Prävention und Therapie ausgewählter Krankheitsbilder. Exemplarische Entwicklungsstörungen werden von Mitarbeitern der verschiedenen Fachbereiche erläutert und im Anschluss haben Sie die Möglichkeit sowohl Fragen als auch Anregungen oder Erfahrungen aus der Arbeit zur Diskussionsrunde beizutragen.

Pearson Assessment & Information GmbH unterstützt die Fortbildung als Mitsponsor. Auf der Veranstaltung steht Ihnen zusätzliches Informationsmaterial zu unseren Testverfahren zur Verfügung.

 Termin:

Samstag, 26. April 2014

von 09:30 Uhr bis 15:30 Uhr

Universitätsklinikum Göttingen

Robert-Koch-Strasse 40

37075 Göttingen

 

Hinweis:
Das vollständige Veranstaltungsprogramm gibt es hier: http://www.paediatrie2.med.uni-goettingen.de/de/images/SPZFlyer.pdf

Von der Akademie für Ärztliche Fortbildung der Ärztekammer Niedersachsen mit 5 Fortbildungspunkten anerkannte Fortbildungsveranstaltung.